Zwangspause

Ich bin voller Elan und Tatendrang ins neue Jahr gestartet. Wir haben so viele Pläne, also eigentlich… Wenn das Wörtchen “Wenn” nicht wäre. Eine kleine Renovierung in Form von frisch gestrichenen Decken und einem neuen Anstrich der Wohnzimmerwände sollte frischen Wind in unser Heim bringen.

Wir wollten uns endlich auf die Suche nach einer neuen Sofagarnitur oder Wohnlandschaft machen und unseren Couchtisch gegen ein anderes Modell eintauschen. Doch das Meiste davon wird vorerst (mal wieder) nichts. Wenigstens haben wir es noch geschafft, den Decken einen frischen Anstrich verpassen zu lassen. Die Verletzung meines Fußes funkte bereits im letzten Jahr ordentlich dazwischen. 7 Wochen lang wurde ich wegen meines Defektes am Sprungbein mit einem Airwalker und Krücken “bewaffnet” aus dem Verkehr gezogen und fand es scheußlich.

Airwalker und Krücken

Alles umsonst, eine frustrierende Erfahrung

Bedauerlicherweise hat die Ruhigstellung des Fußes nicht den erhofften Erfolg gebracht und ein weiteres MRT im letzten Herbst brachte die Gewissheit, dass der Knorpelschaden einfach zu groß für eine konservative Therapie ist. So machte ich mich auf den Weg in eine Düsseldorfer Fachklinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie. Das Ergebnis hat mich erst einmal umgehauen. Ich habe auf eine kleinere OP gehofft, mich erwartet allerdings ein umfangreicher Eingriff, der mich locker für mindestens gut 3 Monate lahmlegen wird und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Da meine Fußfehlstellung – Knick-Senk-Spreizfuß – schon einigen Schaden angerichtet hat, wird diese Fehlstellung behoben. Dazu muss der Fersenbeinknochen durchtrennt, gespreizt und ein Knochenkeil, der aus meinem Beckenkamm entnommen wird, im Fuß eingesetzt werden. Die weiteren Einzelheiten darüber, wie genau das funktioniert, erspare ich Euch. Außerdem ist ein Sehnentransfer notwendig und der Knorpelschaden im Sprungbein wird “repariert”. Das alles wird zum Glück in einer einzigen OP in Angriff genommen, ein stationärer Klinikaufenthalt lässt sich aber leider nicht vermeiden.

Rose

Ein bisschen “Mimimi” muss einfach sein

Ich möchte Euch nicht die Ohren “vollheulen”, aber ein wenig Jammerei muss einfach erlaubt sein. Ich weiß, dass es wesentlich schlimmere Dinge und Krankheiten auf dieser Welt gibt. Von daher möchte ich mich nicht beklagen. Dennoch frustriert mich das Ganze und macht mich traurig. Ich habe einen riesengroßen Respekt vor der Sache und ja, Angst habe ich auch und das nicht zu knapp. So unschön das auch alles für mich ist, ich stecke den Kopf nicht in den Sand. Bringt ja auch nichts. Shit happens!

Die OP ist für den 19.03. geplant. Den Blog werde ich erst einmal in ein kleines Päuschen schicken müssen, wie lange, wird sich zeigen. Auf Social Media lasse ich mich aber ganz bestimmt ab und an blicken, sofern es die Situation zulässt.

Passt auf Euch auf und bleibt gesund und munter!

Bis bald & herzliche Grüße

Eure

Unterschrift

16 Kommentare

  1. Oje, das lese ich nicht gerne. 😢 Ich wünsche dir alles Liebe und Gute. Da es eine Spezialklinik ist, werden die Ärzte entsprechend Erfahrung haben und alles wird gut gehen. Ich drücke ganz fest die Daumen.
    Liebe Grüße💝
    Elke

  2. Ich wünsche Dir alles Gute liebe Tanja. Ja ich bin auch ein Angsthase. Habe aber auch schon viele OPs wie z.B. am Sprunggelenk hinter mir. etc. Du schaffst das. Alles Liebe Inge

  3. Das tut mir sehr leid. Aber mach dir keine Sorgen, die Gesundheit geht immer vor. Wir bleiben dir und deinem Blog treu. Werd erstmal wieder richtig gesund. LG Romy

  4. Huhu Tati, ich kann dich so gut verstehen. Ich habe Arthrose in beiden Knien und müsste mich auch operieren lassen. Aber ich hab wahnsinnige Angst davor, deswegen schiebe ich es immer wieder raus. Leider sind die Schmerzen nicht ohne und irgendwann muss ich da dann auch mal durch. Ich wünsche dir alles alles Gute für diese beschissene Zeit und du darfst jammern, dass ist doch voll normal. Vor allem das du dich durch 7 Monate gequält hat, dass ist wirklich schlimm. Und ja es gibt schlimmere Krankheiten aber deine ist ja auch nicht ohne. Alles Liebe Claudia

    • Och menno, das klingt auch nicht gerade “prickelnd”. Wenn die Schmerzen zu groß werden, kommt man leider nicht mehr drumherum. 🙁 Ich drücke die Däumchen, alles Liebe und Gute für dich! 🍀❤️🍀

  5. Ihr Lieben, herzlichen Dank für eure aufmunternden Worte. Augen zu und durch. Ich lasse mich nicht unterkriegen. Einen dicken Drücker und viele Grüße, Tati ❤️ 🍀❤️

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